Behandlungen

Vitamin-D-Therapie

Ein Großteil der Nordeuropäer ist nachweislich mit Vitamin D unterversorgt. In meiner Praxis in Berlin Mitte behandle ich einen Vitamin-D-Mangel gezielt: mit einer individuell berechneten Dosis, den wichtigen Kofaktoren und regelmäßiger Kontrolle der Blutwerte.

Wann ist eine Vitamin-D-Therapie sinnvoll?

Vitamin D3 wird durch direkte Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet und in zwei Schritten in das aktive Vitamin-D-Hormon umgewandelt. Da fast alle Körperzellen Vitamin-D-Rezeptoren besitzen, können die langfristigen Folgen eines Mangels nahezu alle Bereiche unserer Gesundheit betreffen. Neben einer Reihe chronischer Krankheiten als Folge eines langjährigen Mangels können folgende Beschwerden auftreten:

  • Erschöpfung, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • häufige Infekte
  • unruhiger Schlaf, depressive Verstimmung
  • Muskelzucken, -schmerzen und -krämpfe
  • Gelenkschmerzen
  • Ganzkörperbeschwerden

Ausführliche Informationen zu Ursachen, Blutwerten und Stoffwechsel finden Sie in meinem Artikel Vitamin D – Mangel erkennen und ausgleichen.

Wie viel Vitamin D braucht der Körper?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 20 µg (800 IE) Vitamin D pro Tag. Inzwischen gibt es jedoch zahlreiche Forschungsergebnisse, nach denen verschiedene Forschergruppen deutlich höhere Dosierungen von bis zu 100 µg (4000 IE) pro Tag und mehr zur Vorbeugung von Krankheiten empfehlen. Bei einem nachgewiesenen Mangel reicht eine Standarddosis meist nicht aus – die Dosis muss individuell berechnet werden.

Ablauf der Vitamin-D-Therapie

  1. Blutuntersuchung und BeratungVor Therapiebeginn bestimme ich Ihren Vitamin-D-Ausgangswert sowie weitere Blutwerte, die für den Knochenstoffwechsel wichtig sind.
  2. Berechnung der DosisDie Dosis für Auffüll- und Erhaltungstherapie wird aus dem Ausgangswert, dem Zielwert und Ihrem Körpergewicht berechnet.
  3. Stoßtherapie (3–4 Wochen)Die leeren Speicher werden mit einer hochdosierten Vitamin-D-Gabe aufgefüllt – kombiniert mit den wichtigen Kofaktoren Vitamin K2 und Magnesium.
  4. ErhaltungstherapieNach erfolgreichem Ausgleich des Mangels wird der Spiegel mit einer niedrigeren Dosis stabil gehalten.
  5. Kontrolle nach 4–6 MonatenEine zweite Blutabnahme zeigt, ob der Zielwert erreicht ist, und dient zur weiteren Optimierung der Dosis.

Mit einer relativ schnellen und unkomplizierten Vitamin-D-Therapie kann das Wohlbefinden verbessert und zahlreichen Erkrankungen vorgebeugt werden – sofern keine Gegenanzeigen bestehen. Die Folgen eines Vitamin-D-Mangels sollten ernst genommen werden!

Kosten

30 €ärztliche Beratung inklusive Blutabnahme zu Therapiebeginn
30 €ärztliche Beratung inklusive Blutabnahme zur Kontrolle nach der Therapie

Die Kosten für die Vitamin-D-Therapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

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Gegenanzeigen

In folgenden Fällen darf keine Vitamin-D-Therapie erfolgen. Deshalb werden die entsprechenden Werte vor Beginn kontrolliert:

  • erhöhter Calciumspiegel (Hyperkalzämie)
  • primärer Hyperparathyreoidismus
  • Sarkoidose
  • schwere Niereninsuffizienz

Nebenwirkungen

Vitamin D hat bei sachgemäßer Anwendung und Dosierung keine bekannten Nebenwirkungen. Zu vermeintlichen Nebenwirkungen kann es unter folgenden Umständen kommen:

  • Überdosierung: Ab etwa 20.000 IE pro Tag über mehrere Monate kann es durch eine vermehrte Aufnahme von Calcium zu Symptomen einer Hyperkalzämie kommen.
  • Vitamin-K2-Mangel: Fehlt der Kofaktor Vitamin K2, kann sich auch bei normaler Dosierung Calcium in den Geweben ablagern – mit möglichen Folgen wie Nierensteinen, Organschäden und Gefäßverkalkungen.
  • Magnesiummangel: Bei einem bestehenden, unerkannten Magnesiummangel kann die Einnahme von Vitamin D dessen Symptome verstärken, da Magnesium für die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form gebraucht wird.

Darum gebe ich Vitamin K2 und Magnesium in der Stoßtherapie immer mit und kontrolliere die Blutwerte.

Häufige Fragen zur Vitamin-D-Therapie

Wie läuft die Vitamin-D-Therapie ab?

Zuerst wird Ihr Vitamin-D-Spiegel zusammen mit weiteren Werten des Knochenstoffwechsels im Blut bestimmt. Daraus und aus Ihrem Körpergewicht berechne ich die Dosis für eine 3–4-wöchige hochdosierte Stoßtherapie mit den Kofaktoren Vitamin K2 und Magnesium. Danach folgt eine Erhaltungstherapie; nach 4–6 Monaten wird der Blutwert kontrolliert und die Dosis bei Bedarf angepasst.

Wie lange dauert es, einen Vitamin-D-Mangel auszugleichen?

Die Stoßtherapie zum Auffüllen der leeren Speicher dauert 3–4 Wochen. Anschließend wird der Spiegel mit einer Erhaltungsdosis stabil gehalten. Die Kontrolle erfolgt nach 4–6 Monaten.

Was kostet die Vitamin-D-Therapie?

Die Vitamin-D-Therapie wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Die ärztliche Beratung inklusive Blutabnahme kostet am Anfang und bei der Kontrolle nach der Therapie jeweils 30 €.

Wer sollte keine Vitamin-D-Therapie machen?

Gegenanzeigen sind ein erhöhter Calciumspiegel (Hyperkalzämie), ein primärer Hyperparathyreoidismus, Sarkoidose und eine schwere Niereninsuffizienz. Deshalb werden vor Beginn der Therapie die entsprechenden Blutwerte bestimmt.

Hat eine Vitamin-D-Therapie Nebenwirkungen?

Bei sachgemäßer Anwendung und Dosierung hat Vitamin D keine bekannten Nebenwirkungen. Probleme können bei einer Überdosierung (ab etwa 20.000 IE pro Tag über mehrere Monate) oder bei einem Mangel an den Kofaktoren Vitamin K2 und Magnesium entstehen – deshalb werden diese bei der Therapie mitgegeben und die Werte kontrolliert.

Wie viel Vitamin D pro Tag wird empfohlen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 20 µg (800 IE) pro Tag. Verschiedene Forschergruppen empfehlen zur Vorbeugung von Krankheiten deutlich höhere Dosierungen von bis zu 100 µg (4000 IE) pro Tag und mehr. Bei einem nachgewiesenen Mangel wird die Dosis individuell berechnet.

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